Bezirksverband Werl-Ense

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Aktuelle Informationen


Bezirksschützen spenden 1.000 € für den Verein Archemed aus Möhnesee

Archemed, Ärzte für Kinder in Not wurde im Sommer 2010 als gemeinnütziger Verein gegründet, leistet vornehmlich medizinisch-humanitäre Hilfe für kranke Kinder und gebärende Mütter in Eritrea, eines der ärmsten Länder weltweit.

Der Erfolg von ARCHEMED beruht auf dem ehrenamtlichen Engagement vieler freiwilliger Helfer aus Deutschland und dem benachbarten Ausland (u.a. Österreich, Italien, Schweiz, Dänemark) nicht nur Mediziner, sondern auch Krankenschwestern, Hebammen, Medizintechniker, Handwerker, Ingenieure und Architekten, die zum größten Teil schon langjährige Projekterfahrung in dem bitterarmen Land am Roten Meer mitbringen.

Ziel ist der nachhaltige Aufbau einer medizinischen Infrastruktur, um das Leben der Kinder in Eritrea entscheidend zu verbessern. 

Michael Fehr-Hoberg, Ralf Droste, Thomas Niermöller und Christoph Zeppenfeld vom Bezirksverband Werl-Ense zeigten sich bei der Spendenübergabe sehr beeindruckt von der herausragend effizienten Arbeit des Vereins. Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Peter Schwidtal, erläuterte viele Einzelheiten und ließ keine Fragen unbeantwortet. 

Die Spende der Schützen kommt zur richtigen Zeit und soll zielgerichtet für die Renovierung der Neonatologie Station in Asmara/ Eritrea verwendet werden. Diese Station existiert bereits seit 2002 und wird seit der Gründung des Vereins von diesem begleitet. Kranke Neu- und Frühgeborene werden hier nach der Geburt medizinisch versorgt. Auch kümmert man sich hier um Kinder bis zum 28. Lebensjahr mit schwer stationär behandelbaren Krankheiten sowie fehlgebildete Kinder. Die Arbeiten an der Station, welche mit der Hilfe durch Archemed komplett renoviert werden soll, sind aktuell im vollen Gange.  

 

Christoph Zeppenfeld


Und weiter geht’s im herbstlichen Spenden- Marathon!

Das Jugendrotkreuz in Ense und die Kinderkrebsfürsorge in Wickede erhielten jeweils 1000€ aus der Sozialkasse

 

Am Mittwochabend des 03. November besuchten die drei Bezirksvorstandsmitglieder Heinz Stock, Ralf Droste und Lothar Meier die Räume des DRK-Ense, um dort die Arbeit des Jugendrotkreuz mit 1000€ aus der Sozialkasse zu unterstützen. Stefanie Lange und Natalija Sieber wollen nach Absprache mit DRK-Chef Hans Georg Knaup das Geld in die Ausstattung des Jugendraumes, die Ausrüstung und die Ausbildung des Nachwuchses investieren. Mit den Worten, ihr seid die „Retter der Zukunft“, dankte der stellvertretende Bezirksbundesmeister Heinz Stock dem DRK-Nachwuchs für den geleisteten Einsatz.

Für Bezirksbundesmeister Rainer Busemann, Lothar Meier und Christoph Zeppenfeld ging es am 09.11.2021 nach Wickede zum Ehepaar Karl-Heinz und Irmgard Wix.  Die beiden engagierten Pensionäre sind die Gründer der Kinderkrebsfürsorge e.V. Wickede, haben diesen Verein 1990, nach dem Krebstod ihres jüngsten Sohnes gegründet, welcher mit 5 ½ Jahren verstorben war. Ihnen war aufgefallen, dass in den Kinderkrebsstationen der großen Kliniken vieles im Argen war. Es fehlten den behandelten Ärzten Geräte, geeignete isolierte Räume und viele andere Dinge um erfolgreich den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen. Im Rahmen der Gründung des Vereins wurde festgelegt, dass jeder Pfennig, jede D-Mark ohne jeden Abzug den verschiedenen Projekten zur Verfügung gestellt werden sollte. Schon bald wurden Eine Million D-Mark Spendengelder erreicht. Mittlerweile sind Eine Million Euro dazu gekommen, welche den verschiedenen Projekten zugeführt wurden.  Zurzeit unterstützt die Kinderkrebsfürsorge e. V. die Arbeit der Herrn Professor Dr. Schneider, Leiter der Westfälischen Kinderklinik an den Städtischen Kliniken in Dortmund Mitte. Hier wurde der Ankauf eines MRT Gerätes, eines der modernsten Geräte in Europa mit erheblicher Summe unterstützt. Hierdurch wurde schädliches Röntgen überflüssig. Professor Schneider erforscht mit seinen weltweit vernetzten Kollegen die Behandlung von seltenen Tumoren. Hier laufen die weltweit erforschten Ergebnisse zusammen und haben auch bereits zu Heilerfolgen geführt. Auch diese Forschung                             wird von der Kinderkrebsfürsorge e. V. und weiteren Spendenvereinen getragen.                                                Die Kinder müssen oft Monate in der Kinderkrebsklinik verbringen. Spenden ermöglichen den Auftritt eines Clowns und anderer kurzweiliger Unterhaltung, damit die Kinder nicht depressiv werden. Dinge, die sonst von einer Krankenkasse gefördert werden, sind so möglich.

Die drei Bezirksvertreter zeigten sich sehr beeindruckt von der herausragenden Arbeit der beiden Senioren. Karl-Heinz Wix verabschiedete diese mit den Worten:

„Nicht Corona ist in unserem Lande der große Killer. In Deutschland sterben immer noch jährlich ca. 250.000 kleine und große Patienten an Krebs! Helft mit den Krebs zu besiegen“ 

 

Christoph Zeppenfeld


1000 Euro aus der Sozialkasse für den Verein Gewaltintervention und Prävention

Wie die Vorstandsmitglieder von GIP berichteten, ist auch durch die Unterstützung aus der Sozialkasse im kommenden Jahr das Projekt „Handynutzung und frühkindliche Entwicklung“ gesichert. Ebenso freut sich der Vorstand, dass der Verein sich weiterhin an der Neugeborenen Begrüßung der Stadt Werl beteiligen kann. Mit der Spende unterstützen die Schützen GIP auch bei der Projektarbeit in Kitas und Schulen. Die soziale Kompetenzbildung ist auch den Bruderschaften und Vereinen wegen ihrer zahlreichen Kinder und Jugendlichen sehr wichtig, insofern habe man das gleiche Ziel, berichteten Rainer Busemann, Heinz Stock und Christoph Zeppenfeld bei der Übergabe. Dabei hat gerade das aktuelle GIP-Projekt für die Schützen besondere Unterstützung verdient. „Überall wird über Medienkompetenz auf der einen Seite und die Förderung frühkindlicher Entwicklung auf der anderen Seite geredet, aber dass die Dinge zusammengehören und es beim Handy der Eltern anfängt, macht das Projekt von GIP noch einmal ganz deutlich“, so Christoph Zeppenfeld von den Schützen.

Details zum Verein: Der Verein wurde im Dezember 2000 in Werl im Kreis Soest auf Initiative der Gleichstellungsstelle der Stadt Werl gegründet. Seit Dezember 2004 ist der Verein ein Träger der freien Jugendhilfe im Kreis Soest. Der Bürgermeister der Stadt Werl, Michael Grossmann, unterstützte das Vorhaben intensiv. Er begleitete in der Zeit des Aufbaus und der Bekanntmachung den Verein über vier Jahre lang als erster Vorsitzender. Der Verein hat sich im Rahmen der sozialen Bildung die Initiierung und Förderung von Projekten zur sozialen Kompetenzbildung zur Aufgabe gemacht. Der Wirkungsbereich konzentriert sich dabei auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Elementar-, Schul- und Freizeitbereich. Die Zielsetzung von G.I.P.Werl e.V. ist eine systematische und kontinuierliche Unterstützung der sozialen Kompetenzbildung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Werl und im Kreis Soest. Grundannahme der Vereinsarbeit ist, dass die Fähigkeiten der Kommunikation, der Konfliktlösungssuche und der Reflektion wichtige Bausteine  im Prozess der Persönlichkeitsentwicklung sind, wie auch insgesamt Voraussetzung für ein gelungenes soziales und gesellschaftliches Miteinander. In diesem Sinne versteht G.I.P. seine Angebote als Unterstützung und Stärkung der Kinder und Jugendlichen in ihrem natürlichen Entwicklungsprozess. Entsprechend richten sich die Angebote des Vereins an verschiedene Altersgruppen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunktsetzungen – angepasst an den jeweiligen Entwicklungsstand und den damit verbundenen Interessenslagen der Kinder und Jugendlichen.

Christoph Zeppenfeld


Zwei weitere Spendenübergaben aus der Sozialkasse im Monat September

Bereits im vergangenen Jahr wurden die Spenden, welche neben drei weiteren Spenden für das Jahr 2020 vorgesehen waren, überwiesen. So erhielten aus dem aus der Sozialkasse des Bezirksverbandes die Hedwig-Dransfeld-Schule in Werl 2000 Euro und die „Feier für Alleinstehende“ 1000 Euro. Leider konnten die Vertreter des Bezirksverbandes aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr keinen Übergabetermin realisieren. Das wurde nun nachgeholt. An der Hedwig-Dransfeld-Schule zeigten sich die drei Bezirksvorstandsmitglieder Heinz Stock, Michael Fehr genannt Hoberg und Christoph Zeppenfeld sehr beeindruckt von der Arbeit an der Schule, mit dem Förderschwerpunkt für körperliche und motorische Entwicklung, aber mindestens genauso bewegt von dem vorbildlichen Engagement des Fördervereins. Schulleiter Jörg Schultze und Rainer Schulte vom Förderverein waren erfreut über den Geldsegen. Für die Schüler der zweiten Klasse wird das therapeutische Reiten jeden Mittwoch in Hamm-Flierich angeboten. Die beiden Schulklassen wechseln sich jedes halbe Jahr ab. Die zweite Spende galt dem Projekt „Weihnachtsfeier für die Alleinstehenden“ Thomas Niermöller, Thomas Klebsattel, Michael Fehr genannt Hoberg und Christoph Zeppenfeld trafen sich dazu mit den Organisatoren der Aktion Hubert Lefarth und Wolfgang Wiemhöfer vor dem Walburgahaus. Die beiden berichteten ausführlich von ihrer Arbeit. Im vergangenen Jahr musste die Feier am Heiligen Abend im Walburgahaus ausfallen. 170 Lebensmitteltüten und 120 Kindergeschenke hatten die Organisatoren trotzdem verteilt.  Wie die „Weihnachtsfeier für die Alleinstehenden“ in diesem Jahr ausgerichtet wird, ist noch unklar. Das Team ist in den Vorbereitungen und Planungen. Mit der Spende des Bezirksverbandes Werl-Ense sind die Geschenke für die Kinder nun erst einmal gesichert. Fast 50 Jahre gibt es die Weihnachtfeier für die Alleinstehenden schon, die ihre Ursprünge bei den Ursulinen hatte. Über beide Spendenziele zeigten sich die verantwortlichen Bezirksvertreter hochzufrieden! 

 

Text: Christoph Zeppenfeld

Bilder: Thomas Nietzsche Soester Anzeiger