Aktuelles aus dem Schützenbereich


Gratulationen zur Goldhochzeit

Im August 2021 durften stellvertretend für den Bezirksvorstand Werl-Ense Heinz Stock & Rainer Busemann unserem Ehrenbezirksbundesmeister Alfons und seiner Ehefrau Cäcilia Wortmann zur Gold Hochzeit gratulieren. 

Wir wünschen der Fam. Wortmann alles erdenklich Gute zu Ihrem Ehrentag! 





Schützen trauern um Clemens Dahlmann

Große Trauer im gesamten Schützen-Bezirk Werl-Ense.

 

Mit 57 Jahren verstarb Ende letzten Monats plötzlich und unerwartet Clemens Dahlmann. Mit ihm haben die Schützen vor Ort einen Freund und Idealisten verloren, welcher sich viele Jahre seines Lebens vorbildlich für das Schützenwesen eingesetzt hat.  Noch vor wenigen Wochen war er als Geschäftsführer des Bezirks-Vorstandes in seinem Amt bestätigt worden, das er im Jahr 2017 übernommen hatte. Wesentlich größere Spuren aber hinterlässt Clemens Dahlmann bei den Johannes-Schützen in Oberense, wo er zuvor über zwei Jahrzehnte die Geschäfte geführt hatte. „Clemens Dahlmann war ein Mensch, der für Genauigkeit und Verlässlichkeit stand“, so die Worte von Rainer Busemann hörbar betroffen. Und das aus gutem Grund: Der aktuelle Bezirks-Bundesmeister und Ehrenbrudermeister der Oberenser Johannes-Schützen  war ein ebenso langer wie enger Weggefährte des Verstorbenen. Und wie sehr man die Verdienste von Clemens Dahlmann zu schätzen wusste, das wurde im Jahr 2011 deutlich:

 

Mit dem Hohen Bruderschaftsorden zeichneten ihn seine Johannes-Schützen damals aus und würdigten damit die 18 Jahre, in denen Clemens Dahlmann bereits seinerzeit zum Vorstand der Bruderschaft gehört hatte. „Mit Deinem kaufmännischen Sachverstand, aber auch mit Verständnis dafür, was nötig ist, hast du die Bruderschaft mit strenger Kontrolle der Ausgaben in eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche Zeit geleitet“, würdigte der damalige Bezirks-Bundesmeister Alfons Wortmann das Wirken Clemens Dahlmanns. Die Ernennung zum Ehrenmitglied sollte folgen. 2016 errang Clemens Dahlmann mit seiner Gattin Bettina die Königswürde in Oberense. Für die Schützen des Bezirkes Werl Ense, wie auch für die Oberenser St. Johannes-Schützen war es eine besondere Verpflichtung Clemens  am Samstag den 22. Februar am Friedhof  in Bilme das letzte Geleit zu geben. Das Seelenamt zelebrierte Bezirks-Präses Pastor Christoph Severin.


Bezirksschützenfest in Scheidingen

Prächtige Stimmung herrschte an der Scheidinger Hauptstraße als ein scheinbar nicht enden wollender Lindwurm aus Schützenvereinen, Blaskapellen und Spielmannszügen an den bestens gelaunten Majestäten mit ihren Hofstaaten sowie den Ehrengästen vorbeizog.  Zuvor hatten sich am Samstag kurz nach Mittag über 1000 Schützen versammelt um gemeinsam den Abschluss der Schützensaison zu feiern. Nach dem Wortgottesdienst, zelebriert durch den Bezirkspräses Pastor Christoph Severin, in welchem die Ehrung des Ehrenbezirksbundesmeisters Friedel Grümme im Mittelpunkt stand(siehe weitere Berichterstattung)  und den Grußworten,  kamen die Schützenkönige des Bezirks Werl-Ense unter der Vogelstange zusammen. Der beste Schütze kam nach einem spannenden Schießen, wie bereits im vergangenen Jahr, aus Holtum! Bürgermeister Uwe Schumacher konnte sich mit dem dritten Schuss die Krone sichern. Der Reichsapfel fiel durch einen gezielten Schuss des Oberenser Königs Tobias Frieling und  das Fässchen ging auf das Konto des Westönner Königs Steffen Hünnies.

 

 

Bis zum Bezirksschützenfest im kommenden Jahr, welches übrigens in Höingen .stattfinden wird, werden nun das Holtumer Königspaar Michael Melcher und seine Königin Nicole Röling-Melcher als Bezirkskönigspaar den Bezirk Werl-Ense bei allen offiziellen Anlässen mit vertreten.

Mit dem Festzug und dem Zapfenstreich ging der offizielle Teil gegen 20 Uhr zu Ende. Viele Schützen blieben jedoch noch in Scheidingen und verbrachten noch einige gemütliche Stunden in und an der Halle.

Die Verantwortlichen der Scheidinger Bruderschaft und des Bezirkes  waren vor allen Dingen froh über den organisatorisch reibungslosen Ablauf des Festes. Der wäre ohne das sehr engagierte Zutun der Scheidinger Vereine und Gruppierungen nicht möglich gewesen, betonte Brudermeister Johannes Plattfaut. Ebenso haben sich die Schützen über Schmuck in den Straßen gefreut. Scheidingen hat sich an diesem Wochenende mal wieder von seiner besten Seite gezeigt.

 

Christoph Zeppenfeld


Goldener Stern für Friedel Grümme

Eine der höchsten Auszeichnungen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

Friedel Grümme kam schon in Jungen Jahren zu den Schützen und übernahm dort bald Verantwortung.

1972 wurde er bereits in den Vorstand der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Westönnen gewählt. Von 1980-1992 war er Geschäftsführer der Bruderschaft, bevor er nach dem plötzlichen Tod des ehemaligen Brudermeisters Fritz Nieder an die Spitze der Westönner Schützen gewählt wurde.

In dieser Amtszeit fielen viele wichtige Projekte.

Bei den vielen Baumaßnahmen, insbesondere die größte nach dem Hallenbau, dem Parkplatz, war seine umsichtige Art einer der Garanten für das Gelingen. Der BdSJ und damit das Ferienlager, wären ohne Friedel nicht das was sie heute sind. Hier war er der Motor, die treibende Kraft. Die Mitgliederzuwächse in seiner Amtszeit sind sicherlich auch ein Ergebnis seiner modernen Interpretation des Schützenwesens, die sich auszeichnet durch den immerwährenden Blick über den Tellerrand auf die Säule des Schüzenbundes „Für Glaube, Sitte und Heimat“. Der Umweltpreis für die Bruderschaft im Jahre 2007 steht exemplarisch dafür.

Von 1995-2005 war Friedel Grümme Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes Werl-Ense, deren Ehren-Bezirksbundesmeister er heute ist. Im Jahre 1995 bestand der Bezirksverband noch aus dem ersten Bezirksbundesmeister und einem Schriftführer. Grümme war es zu Beginn seiner Amtszeit klar, dass es zunächst wieder einen arbeitsfähigen Bezirksvorstand implementieren muss. Aufgrund seines schon damals großen Ansehens gelang ihm dieses sehr zügig umsetzen und der Vorstand konnte komplimentiert werden. Der damalige Präses seiner Heimatbruderschaft in Westönnen, Herr Pastor Spannenkrebs, übernahm nach Vorlage von Friedel seinem Konzept, dass letzte noch frei gewordene Amt des Bezirkspräses.

Friedel Grümme schaffte es innerhalb von 2 Jahren, dass der Bezirk Werl-Ense endlich auf Diözesan- und Bundesebene wahrgenommen wurde.

Friedel schaffte in seiner Vorstandstätigkeit, als Brudermeister in Westönnen und auch als Bezirksbundesmeister im Bezirksverband Werl-Ense, immer ein vertrauensvolles Miteinander, weil er den Austausch förderte und andere und ihre Meinung gelten lies. Seine Menschlichkeit, Ruhe und Zielstrebigkeit ist es zu verdanken, dass der Bezirk Werl-Ense bis zum heutigen Tag, eine lebendige und Mitgliederwachsende Gemeinschaft ist.

 

Nicht selten musste für die Ausübung seiner Ämter die Familie zurücksetzen. Freiwilliges Engagement schließt oftmals den Verzicht auf eigene Freizeitaktivitäten mit der Familie mit ein. 


Bezirksschützenfest in Scheidingen

Am Samstag den 31. August 2019 ist es soweit, wir feiern mit unserem Bezirksschützenfest den großen Saisonabschluss 2019! Wir freuen sind auf die vielen Könige mit ihren Hofstaatspaaren und Schützen. Den Scheidingern wünschen wir viel Erfolg bei der Ausrichtung.